{"id":637,"date":"2015-06-08T11:15:59","date_gmt":"2015-06-08T09:15:59","guid":{"rendered":"http:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/?p=637"},"modified":"2015-06-08T11:16:14","modified_gmt":"2015-06-08T09:16:14","slug":"einschlafprobleme-baby-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/baby-und-kleinkind\/einschlafprobleme-baby-kind.html","title":{"rendered":"Einschlafprobleme bei Baby und Kind &#8211; so k\u00f6nnen Sie helfen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_639\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-639\" class=\"size-full wp-image-639\" alt=\"Einschlafprobleme bei Baby und Kind\" src=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/einschlafprobleme-baby-kind.jpg\" width=\"500\" height=\"275\" srcset=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/einschlafprobleme-baby-kind.jpg 500w, https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/einschlafprobleme-baby-kind-300x165.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-639\" class=\"wp-caption-text\">Nicht jedes Kind schl\u00e4ft so gut wie dieses Baby eingeh\u00fcllt in eine Kuscheldecke. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind bei Einschlafprobleme helfen k\u00f6nnen.<\/p><\/div>\n<p>Schlafen ist bei Kindern und Babys nicht selbstverst\u00e4ndlich: Die meisten m\u00fcssen erst einmal ihren eigenen Rhythmus finden. Bis dieser wiederum den Eltern angepasst wurde, vergeht oft eine lange und nervenaufreibende Zeit. Die wenigsten Babys schlafen auf Anhieb innerhalb von wenigen Minuten tief und fest \u2013 und noch weniger wachen erst 7 oder 8 Stunden sp\u00e4ter wieder auf. Dass Babys und Kleinkinder oft nur schwer einschlafen, ist angesichts der Tatsache, dass sie generell unsere Hilfe beim Aufwachsen brauchen, nicht verwunderlich. Vielmehr ist es nur normal, dass wir unseren Babys wie in so vielen anderen Dingen auch beim Einschlafen behilflich sein m\u00fcssen. In den ersten Monaten nach der Geburt bedeutet das: Viel N\u00e4he, Aufmerksamkeit und sch\u00f6ne abendliche Rituale \u2013 Zeit, die von den meisten Kindern im zweiten Lebensjahr nicht mehr oder nur noch geringf\u00fcgig ben\u00f6tigt wird. Doch nicht alle schaffen die Wandlung: Manche Babys fordern ihre Eltern auch noch nach drei Jahren ans Bett. Es ist vollkommen verst\u00e4ndlich, dass Sie als Eltern nicht mehr mitspielen und in diesem Zuge sind sie hier richtig: Dieser Artikel kl\u00e4rt auf, welche Ursachen den Einschlafproblemen zu Grunde liegen und was dagegen hilft.<\/p>\n<h2>Warum Ihr Kind nicht einschlafen kann<\/h2>\n<p>Meistens treten Schlafprobleme beim S\u00e4ugling nicht alleine, sondern in Kombination mit anderen Problemen auf \u2013 Schwierigkeiten beim S\u00e4ugen und <a href=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/wissen\/einschlafhilfe-bei-schreibabys.html\">\u00fcberm\u00e4\u00dfiges Schreien<\/a> sind die beiden h\u00e4ufigsten Begleiterscheinungen. Die Ursache dieser Probleme ist nicht ganz so einfach festzumachen: In erster Linie hat das Kind oft Schwierigkeiten damit, seinen Erregungszustand wieder von alleine einzupendeln. Dies basiert h\u00e4ufig auf einer Disharmonie zwischen Eltern und Kind, entweder hervorgerufen durch einen besonders schwer zu b\u00e4ndigenden kindlichen Charakter oder durch ein missverst\u00e4ndliches Deuten der kindlichen Signale seitens der Eltern. Leicht kann das zu einem Teufelskreis ausarten. Je fr\u00fcher man in solch extremen F\u00e4llen fachliche Hilfe in Anspruch nimmt, desto eher kann das Miteinander zwischen Eltern und Kind wieder aufgebaut werden.<\/p>\n<h2>Wie Sie als Eltern Ihrem Kind helfen k\u00f6nnen<\/h2>\n<h3>Schlaffenster<\/h3>\n<p>Gl\u00fccklicherweise k\u00f6nnen Sie ihrem Kind bei Einschlafproblemen helfen, sodass die Situation f\u00fcr beide Seiten angenehmer wird. Hierf\u00fcr gibt es verschiedene Ans\u00e4tze. Die g\u00e4ngigste und naheliegendste ist hierbei die Strukturierung des Tagesablaufs und das rechtzeitige Erkennen von M\u00fcdigkeit seitens des Kindes. Hier dran erkennen Sie, ob ihr Kind m\u00fcde ist:<\/p>\n<ul>\n<li>G\u00e4hnen, Ohren- und Augenreiben, Weinen und Schreien oder auch Quengeln<\/li>\n<li>Starrer Blick, ver\u00e4nderte Mimik, Grimassen, Stirn runzeln<\/li>\n<li>Weniger Bewegung, reduzierte Aktivit\u00e4t im Allgemeinen, Abwenden des Gesichts<\/li>\n<li>F\u00e4uste ballen, Steif machen, ruckartige Bewegung<\/li>\n<li>Schnuller, Daumenlutschen oder Saugen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie sollten das Schlaffenster erkennen und genau dann, wenn Ihr Kind m\u00fcde ist, daf\u00fcr sorgen, dass es einschl\u00e4ft. Wenn Sie das Schlaffenster verpassen, wird es umso schwerer, Ihr Kind zum Einschlafen zu bewegen.<\/p>\n<h3>Struktur und Rhythmus<\/h3>\n<p>Ein regelm\u00e4\u00dfiger Tagesablauf und in diesem Zuge auch feste Schlafenszeiten sind f\u00fcr einen ruhigen Schlaf grundlegend. Der K\u00f6rper des Kindes passt sich an die Zeiten an und so f\u00e4llt es Ihrem Kind leichter, zur Schlafenszeit auch wirklich m\u00fcde zu sein. Allzu viele Kurse, Termine oder Veranstaltungen bringen den Rhythmus des Kindes durcheinander. Selbstverst\u00e4ndlich tickt Ihr Kind aber nicht wie ein Schweizer Uhrwerk \u2013 im Gegenteil. Sie sollten deshalb daf\u00fcr sorgen, stets auf die Bed\u00fcrfnisse des Kindes einzugehen. Auch der Tagesablauf sollte dem Kind angepasst werden: Wenn Sie merken, dass Ihr Kind zur geplanten Schlafenszeit noch putzmunter ist, sollte es lieber eine halbe Stunde sp\u00e4ter schlafen gehen.<\/p>\n<p>Beim Einschlafen hilft neben einem rhythmischen Tagesablauf auch Musik: Das Beste ist hier, die Vorteile eines Kuscheltiers bzw. eines Mobiles mit Musik zu kombinieren. Ein <a href=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/sterntaler-mobile-p-508.html\">Musikmobile<\/a> ist hier eine gute Wahl.<\/p>\n<h3>Mittagsschlaf<\/h3>\n<p>Besonders Babys brauchen einen Mittagsschlaf. Dieser sollte etwa vier Stunden vor der Schlafenszeit beendet sein. Sie k\u00f6nnen Ihr Kind, falls es noch l\u00e4nger schl\u00e4ft, auch leise und f\u00fcrsorglich wecken, beispielsweise durch Ansprechen, Streicheln oder durch normalen L\u00e4rm im Haushalt.<\/p>\n<div id=\"attachment_640\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-640\" class=\"size-full wp-image-640\" title=\"Mittagsschlaf\" alt=\"Mittagsschlaf\" src=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/baby-mittagsschlaf.jpg\" width=\"440\" height=\"308\" srcset=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/baby-mittagsschlaf.jpg 440w, https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/baby-mittagsschlaf-300x209.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><p id=\"caption-attachment-640\" class=\"wp-caption-text\">Mittagsschlaf brauchen nicht nur Babys &#8211; auch Papas und Puppen freuen sich \u00fcber etwas Ruhe. Bei Einschlafproblemen darf der Schnuller helfen.<\/p><\/div>\n<h3>Schlafrituale anpassen<\/h3>\n<p>Es ist m\u00f6glich, dass ein zu langes Schlafritual dem Einschlafen hinderlich ist. F\u00fcr 10 Monate junge Kinder reichen maximal 10 Minuten, im Kleinkindalter k\u00f6nnen es auch mal 15 oder 30 Minuten sein. Mehr als eine halbe Stunde ist f\u00fcr die meisten Kinder zu viel.<\/p>\n<h3>Kuscheltiere und Schlaflichter<\/h3>\n<p>Wie bereits beim Erkennen des Schlaffensters ist generell von hoher Wichtigkeit, das Verhalten des Kindes richtig zu deuten. Wenn das Baby beispielsweise Angst vor der Dunkelheit hat, k\u00f6nnen Sie ein Nachtlicht leuchten lassen. Neben einem Nachtlicht k\u00f6nnen auch kleine Kuscheltiere das Schlafverhalten verbessern, insbesondere <a href=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/baby-mobiles-c-41.html\">Mobiles<\/a> sind f\u00fcr Babys sehr hilfreich, weil das Tierchen dann immer zu finden ist und das Spielen etwas anstrengt \u2013 au\u00dfer nat\u00fcrlich, das <a href=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/baby-kuscheltier-p-533.html\">Tierchen ist gro\u00df<\/a> genug, dass Ihr Baby es im Dunkeln selbst findet.<\/p>\n<div id=\"attachment_638\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-638\" class=\"size-full wp-image-638\" title=\"Kuscheltiere als Einschlafhilfe\" alt=\"Kuscheltiere als Einschlafhilfe\" src=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/kuscheltiere-als-einschlafhilfe.jpg\" width=\"500\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/kuscheltiere-als-einschlafhilfe.jpg 500w, https:\/\/aber-natuerlich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/kuscheltiere-als-einschlafhilfe-300x166.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-638\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/aber-natuerlich.de\/kuscheltiere-c-39.html\">Kuscheltiere<\/a> sind tolle Einschlafhilfe<\/p><\/div>\n<h3>Schlafprobleme bei Kindergarten- und Schulkindern<\/h3>\n<p>Im fortgeschrittenen Alter, beispielsweise wenn Ihr Kind im Kindergarten oder in der Schule ist, ist ein Mobile nat\u00fcrlich hinf\u00e4llig, weil es schlichtweg nicht mehr interessant genug ist. Ferner kann sich das Kind meist selbst einpendeln, sollte es im Erregungszustand sein. Kinder im Kindergarten- oder Schulalter haben aber trotzdem vieles mit Kleinkindern gemeinsam: Beispielsweise k\u00f6nnen Sie Angst im Dunkeln haben. Obwohl Ihr Kind sprechen kann, sollten Sie sein Verhalten analysieren und es deuten. Die Erfahrungen im Kindergarten oder eben in der Schule beeinflussen das Gem\u00fct Ihres Kindes ebenfalls. Wichtig ist im Allgemeinen, Verst\u00e4ndnis zu haben und dem Kind zu zeigen, dass Sie f\u00fcr es da sind und es geliebt wird. Je \u00e4lter Ihr Kind wird, desto eher k\u00f6nnen Sie mental an den Einschlafproblemen arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlafen ist bei Kindern und Babys nicht selbstverst\u00e4ndlich: Die meisten m\u00fcssen erst einmal ihren eigenen Rhythmus finden. Bis dieser wiederum den Eltern angepasst wurde, vergeht oft eine lange und nervenaufreibende Zeit. 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